Ein verantwortungsbewußter Züchter wird...
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sich als Anfänger bei „alten Hasen“ (erfahrenen Züchtern, Zuchtwarten….) bereits vor dem Kauf einer zukünftigen Zuchthündin erkundigen, Fachliteratur lesen, usw. aber auch als erfahrener Züchter immer die Augen und Ohren offen halten, auch bei erfolgreichen Züchtern anderer Rassen!)
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regelmäßig Züchterseminare besuchen und (auch bei der Neuzwingerabnahme) Fragen abklären,
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die aktuelle SSV-Zuchtordnung studieren,
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seine zukünftige Zuchthündin bereits als Welpen überlegt auswählen, evtl. aus einem Wiederholungswurf, und bei den Elterntieren und deren Verwandten v. a. auf Gesundheit, Verhalten und Fruchtbarkeit achten,
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den Welpen bestmöglichst großziehen (Futter, Bewegung, viel Zuwendung, umfassender Umweltkontakt, tierärztliche Überwachung…),
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die zukünftige Zuchthündin auf Zuchtschauen präsentieren und vergleichen,
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nur dann züchten, wenn Zeit, Platz, das nötige Grundwissen und „Nervenkostüm“ vorhanden sind,
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sich frühzeitig nach einem passenden Deckrüden umsehen, (Ausstellungsberichte, Körbericht, Deckrüden und Nachwuchs des Rüden begutachten, Hilfe des Züchters seiner Hündin, des Zuchtwarts- ggf. Zuchtleiters- und AK in Anspruch nehmen),
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die Hündin rechtzeitig vor dem Belegen entwurmen, evtl. vom Tierarzt untersuchen und den Impfschutz auffrischen lassen,
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nach dem Deckakt unverzüglich die Deckmeldung zur Pressestelle des SSV schicken,
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nach dem Belegen Medikamente (Wurmmittel evtl. nach dem 42. Trächtigkeitstag), Impfungen…nur in Ausnahmefällen bei entsprechender Indikation und nach Tierarztberatung,
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während der ‚Tragzeit gehaltvoll (in der ersten Trächtigkeitshälfte mengenmäßig „normal“, danach reichlicher, aber nicht zu üppig) füttern und die Hündin nicht überfordern,
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eine artgerechte, hygienisch einwandfreie Wurfstätte vorbereiten und die Hündin daran gewöhnen,
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vor dem Wurf auf „Notsituation“ eingestellt sein und Kontakt zu erfahrenem Tierarzt oder einer Tierklinik sicherstellen,
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sich als „Neuling“ ggf. um einen „Züchterpaten“ (- erfahrener Züchter) kümmern,
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während des Werfens die Hündin in ruhiger Umgebung beobachten und überwachen
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„fruchtwassergeschädigte“ Welpen vorsichtig „absaugen“ und im Brustbereich massieren,
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innerhalb von drei Tagen nach dem Wurf den LG-Zuchtwart und LG-Leiter sowie den Deckrüdenbesitzer benachrichtigen (bei Ernstzüchtern und Würfen mit mehr als acht Welpen ist die Besichtigung durch den Zuchtwart Pflicht), innerhalb einer ‚Woche die Wurfmeldekarte abschicken,
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ein Zwingerbuch führen,
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die Welpen nach der Geburt und weiterhin regelmäßig wiegen,
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die Hündin während der Säugeperiode bestens füttern und für einen Ruheplatz auch außerhalb der Wurfkiste sorgen,
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die Hündin ausreichend bewegen,
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die Welpen nach dem Öffnen der Augen erstmals, mit 3 Wochen zum 2. Mal entwurmen, dann im Abstand von etwa 2 Wochen (also bis zum Impftermin mit ca. 8 Wochen insgesamt 4-5 Mal). Dabei unbedingt das Wurmmittel mindestens einmal wechseln,
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die Welpen rechtzeitig zufüttern, um die Mutterhündin allmählich zu entlasten,
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sich von der Geburt an, besonders in der Prägephase (3. bis 8.-9.Woche) intensiv mit den Welpen beschäftigen und hierbei das Wesen der Tiere „öffnen“,
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Paramunitätsinducer (nach der Geburt) und Gammaglobuline in Ausnahmesituationen nach Absprache mit dem Tierarzt geben lassen,
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gegebenenfalls in der 6.Woche P-Impfung vorwegnehmen lassen,
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die Tiere nach dem Impfen (SHLP>frühestens mit 8 Wochen, besser mit 9-10 Wochen) noch mindestens eine Woche behalten, damit sich der Impfschutz ausbilden kann,
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frühzeitig mit dem Zuchtwart einen Termin für die Wurfabnahme nach dem Impfen und Chipen vereinbaren,
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die Welpen etwa ab der 10. Woche nur an zuverlässig gute Plätze abgeben und ein fundiertes Übergabegespräch führen,
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darauf hinweisen, dass die Grundimmunisierung erst mit der Wiederholungsimpfung abgeschlossen ist,
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das gewohnte Futter für die Übergangsphase und einen ‚“Futterfahrplan“ mitgeben,
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seine Bereitschaft zeigen, auch zukünftig beratend Kontakt zu halten,,
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dafür Sorge tragen, dass die Welpenkäufer später alle relevanten Untersuchungen (HD, ED; OCD, Augen) durchführen lassen. Die jährliche Lebendmeldung an den SSV senden, sowie Krankheiten und Tod(esursachen) melden – auch wenn mit dem Sennenhund nicht gezüchtet wird,
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fehlerhafte Welpen mit einem angemessenen Preisnachlass abgeben (das gilt auch für erst später auftretende, genetisch bedingte Mängel),
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sich immer bemühen, die Rasse zu verbessern und kein bloßer „Vermehrer“ zu werden,
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nur dann einen Wurf planen, wenn die Voraussetzungen (Zeit, Platz, Harmonie in Haus und Familie…) optimal sind,
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einkalkulieren, dass Welpen nicht immer zum Idealtermin abgeholt werden und sich in der Sozialisierungsphase nach der 8. bis 9. Woche besonders intensiv (mit verstärkt wechselnden Umwelteindrücken) um die jungen Hunde kümmern,
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sich durch Enttäuschungen und Rückschläge nicht entmutigen lassen und auftretende Mängel – vor allem (Erb-)Krankheiten – nicht vertuschen (wer lange züchtet, weiß, dass sich Höhen und Tiefen abwechseln, dass es Züchter, die nur Glück haben, nicht gibt),
- einen wachen Blick für die Schwachpunkte in der eigenen Zucht bewahren und nicht nur anderen Züchtern gegenüber kritisch sein.




